Im vorigen Experiment (Abb. 1) hast Du gelernt: Zur Atmung gehören drei Vorgänge: 1.Einatmen frischer Luft, 2. Ausatmen verbrauchter Luft und 3. Umwandlung des Luftsauerstoffs zu Kohlenstoffdioxid in den Zellen. Dieser 3. Vorgang heißt Zellatmung. Im folgenden Versuch  soll geprüft werden, ob auch ein Regenwurm und keimende Gerste Kohlenstoffdioxid erzeugen.
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L6 Auch Regenwürmer und Gersten-Pflanzen atmen

Material
Experimentiertablett, 2 Infusionsflaschen 50 ml mit Stopfen, 2 Ampullen 20 ml mit Stopfen, Infusionsschlauch 40 cm, Schere, 4 sterile Injektionsnadeln, 2 Einwegspritzen (20 ml), Schraube zum Bohren von Löchern in die Stopfen, Watte, Regenwurm, 10 vorgekeimte Gerstenkörner, Wasser, Kalkwasser (limewater).
Experiment
1. In eine Infusionsflasche lege einen  Regenwurm auf feuchte Watte, in eine zweite Flasche kommen Gersten-Keimlinge.
2. Fülle die Ampullen zu einem Viertel mit Kalkwasser.
3. Verbinde die großen und kleinen Stopfen durch je 20 cm Infusionsschlauch.
4. Verschließe zuerst die Flaschen mit den Lebewesen und dann die Ampullen. Dort sollen die Schlauchenden in das Kalkwasser tauchen.
5. Durchstich die 4 Stopfen mit je einer Nadel. Die Nadeln in den Ampullen mit Kalkwasser werden mit einer Spritze verbunden, um Luft über die Flaschen mit den Lebewesen durch die Kalkwasserproben zu saugen.
Beobachtung
Das Kalkwasser in beiden Ampullen trübt sich nach dem Durchsaugen der Luft aus der Flasche mit dem Regenwurm (Abb. 2) und aus der mit den Gerstenkeimlingen (Abb. 3).
Erklärung
Die Versuche zeigen, dass der Wurm und die Gerstenpflanze atmen.


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