Moskito-Weibchen müssen Blut saugen,
um genügend Eier auf der Wasseroberfläche (z.B. Regentonnen,
Pfützen) abzulegen.
Material
Experimentiertablett, Teelöffel,
Sieb, Pipette, 3 breite Ampullen (5 ml), Marmeladengläschen (20 ml)
als Stativ, Wasser.
Experiment
1. Sammle mit einem Teelöffel ein
Eipaket aus einer Regentonne, spüle es mit einer Pipette auf die Wasseroberfläche
einer Ampulle (Abb. 1).
2. Beobachte es einige Tage.
3. Fange mit einem Sieb möglichst
große Larven aus der Tonne, übertrage sie in eine zweite Ampulle
voll Wasser (Abb. 2).
4. Halte dieses kleine Aquarium, versuche
Puppen zu züchten.
5. Sobald Puppen in der Regentonne erscheinen,
nimm eine weitere Probe in eine dritte Ampulle voll Wasser.
6. Decke die Ampulle (locker) mit einem
umgedrehten Stopfen ab.
7. Suche nach geschlüpften Männchen
(ohne Stechrüssel) und Weibchen (Abb. 4).
8. Wiederhole 6 und 7 ein oder zwei Wochen
später. Vergleiche.
Beobachtung
zu 2: Nach einigen Tagen pendeln hunderte
winziger weißer Würmchen (Eilarven) in zuckenden Bewegungen
zwischen dem Boden und der Wasseroberfläche hin und her. Mit einem
Atemrohr (Schnorchel) an der Hinterleibsspitze hängen sie an der Oberfläche.
zu 4: Die Larven wachsen sehr rasch heran.
Sie verhalten sich genau wie die Eilarven.
zu 6: Die Puppen haben ihr Atemrohr weiter
vorne.
zu Abb. 4 und 8: Zuerst schlüpfen
an der Wasserberfläche fast nur Männchen.
Die letzten sind hauptsächlich Weibchen.
Erklärung
Alle Stadien im Wasser atmen an der Wasseroberfäche
Luft. Die Larven müssen zum Fressen nach unten schwimmen.
Die Männchen saugen Pflanzensäfte.
Sie sind, wenn die Weibchen schlüpfen, bereit für die Paarung.