10. Leitet destilliertes Wasser Elektrizität? - Messungen im Vergleich zu Quellwasser-Proben
Beim
Eindampfen von Quellwasser aus 2 Quellen
blieb ein weißer Rückstand. Destilliertes Wasser
hinterließ keinen Rückstand. Bei einem weiteren Versuch
wurden für die Quelle 1 eine Konzentration
von 6 g/L gemessen.

Aufgaben
Baue eine Apparatur
zusamme, mit deren Hilfe Du messen kannst, wie viel Elektrizität
durch destilliertes Wasser und durch das Wasser aus 2 Quellen
fließt.
Material
Experimentiertablett, 9-Volt-Batterie, Batterieclip
mit Krokodilklemmen, Tesa-Film, Multimeter VOLTCRAFT VC 333, 1
Kabel mit Krokodilklemmen, 2 Injektionskanülen 0,80 x 40 mm,
Schere, je 3 beschriftete breite 5-mL-Ampullen für die
Wasserproben aus Versuch 6, Gummistopfen für eine
Ampulle. Destilliertes Wasser (DW), Quellwasser-Proben, aus
Quelle 11 in Karlovy
Vary (1) und aus der Förstina-Quelle (2) und von
destilliertem
Wasser (3)
Durchführung
1
1. Fülle im
Experimentiertablett 3 beschriftete Ampullen mit destilliertem Wasser
(DW),
2. Stelle aus folgenden
Materialien einen zunächst offenen Stromkreis her:
....9-Volt-Batterie,
Batterie-Clip, 1 Kabel mit Krokodilklemmen, Digitalmultimeter (100 mA)
und 2 Injektionsnadeln.
3. Stich die Nadeln in 1 cm Abstand nebeneinander durch den Stopfen
einer Ampulle.
4. Schneide die Nadelspitzen ab (ein ungefährlicher Stahlzylinder
ist entstanden).
5. Schließe den Stromkreis: Tauche die Nadeln nacheinander in
destilliertes Wasser, in Quellwasser mittlerer, zuletzt in Quellwasser
mit hoher Mineralien-Konzentration.
Beobachtung
Vergleiche deine Ergebnisse
mit denen in Photo 1 und 2.
(destilliertes Wasser, Wasser aus der Quelle 11 in Karlovy
Vary).
Sieh nach, ob
sich im Wasser
aus der Quelle
11 in Karlovy
Vary Gase an den
Elektroden bilden.
Erklärung
Für die Leitung des
elektrischen Stroms durch das Wasser sind freie Ionen (gr.: Wandernde)
verantwortlich. Das verwendete destillierte Wasser (genauer:
entmineralisiertes Wasser) enthält so viele Mineralien, dass deren
Ionen, dass das Multimeter einen Stromfluss registriert.
Erklärung für den höheren Wert direkt in der Quelle 11 in Karlovy
Vary (Photo 3) im Vergleich zu dem
später in einer Ampulle gemessenen (Photo
2):
Aus Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen hatte sich zwischenzeitlich
unlösliches Calciumcarbonat ("Kalk") gebildet. (Rechtes Photo:
Kalkabscheidung aus Spritzwasser in Quelle 1).
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Veröffentlichung: 16.01.2002............................letzte
Veränderung: 29.07.2008