Luft lässt sich pressen, Wasser nicht

Photos bitte doppelclicken

Cartesischer Taucher

1. Fülle eine Kunststoff-Flasche bis kurz unter die Öffnung mit Wasser. Stelle sie in das Experimentiertablett.
2. Sauge etwa 1 cm hoch Wasser in eine Glaspipette, lasse sie in der Flasche schwimmen (Doppelclick auf Abb. 2). Verschließe die Flasche fest (Doppelclick auf Abb. 1).
3. Drücke mit beiden Händen fest auf die Flasche. Sieh nach, wie sich das Volumen von Luft und Wasser in der Pipette verändert (Doppelclick auf Abb. 3)
4.  Was geschieht, wenn Du die Flasche los lässt?

Beobachtung
1. Presst man die Flasche zusammen, so wird das Luftvolumen in der Pipette kleiner, mehr Wasser dringt ein.
2. Der "Taucher" geht unter.
3. Lässt man die Flasche los, so wird das Luftvolumen in der Pipette wieder größer, sie steigt auf
Erklärung
Die Pipette geht unter, weil Wasser anstelle der zusammengepressten Luft eindringt. Ihre Dichte nimmt zu.
Die Pipette steigt auf, weil die sich wieder ausdehnende Luft Wasser aus ihr herausdrückt und sie leichter wird.
Abbildung 4 ((Doppelclick) zeigt, was mit einer völlig mit Luft gefüllten Plastikflasche geschieht, wenn sie ein Taucher mit sich auf 20 m Tiefe nimmt.
Dort herrscht fast 10 - 20 Mal so viel Druck wie in einem Autoreifen. Die Flasche wird platt gedrückt.


erste Veröffentlichung: 03.07.2001...................                      ...letzte Veränderung: 12.12.2013