Natriumchlorid und Carbonat aus Kochsalz

Seit 2016 ist unlösliches Calciumcarbonat als Zusatzstoff ersetzt worden

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Natriumchlorid-Würfel
Natriumchlorid-Würfel

1. Streue 1,75 g Marken Jod Salz (1) über den Trichter in die Ampulle. 

2. Füge aus der Spritze 5 mL destilliertes Wasser zu.

3. Verschließe die Ampulle und schüttle so lange, bis sich nichts mehr löst.

4. Lasse sie so lange stehen, bis sich weißer Feststoff auf dem Boden der Ampulle abgesetzt hat.

5. Sauge die überstehende klare Flüssigkeit ab, lasse sie auf einer schwarzen Plastikunterlage eintrocknen.

6. Gib zu dem weißen Bodensatz 2 mL Essigessenz aus der Pipette. (mehr siehe unten)

Erklärungen

  • Nach dem Vermischen dieses Salzes mit Wasser brechen die kleinsten Teilchen von Wasser die Natrium-Teilchen und die Chlorid-Teil­chen aus den Salzkörnern heraus und umhüllen jedes von ihnen.Füge aus der Spritze 5 mL destilliertes Wasser zu.
  • Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie unsichtbar.

  • Die Wasserteilchen können die kleinsten Teilchen von Calcium, Magnesium und Carbonat nicht aus diesen Körnchen herauslösen.

  • Die Körnchen bleiben zunächst in der Flüssigkeit verteilt. Diese ist daher undurchsichtig (Abb. 2). Eine Flüssigkeit, in der Feststoffe verteilt sind, heißt Suspension das Absetzen dieser Feststoffe nennt man Sedimentieren.

  • Im Anschluss an das Sedimentieren der festen Zusatzstoffe bleibt eine klare Flüssigkeit zurück. Es ist eine Lösung von Natriumchlorid.

  • Beim Stehenlassen der Lösung verdunstet das Wasser. Die vorher gleich­mäßig im Wasser verteilten positiven Natrium-Teilchen und negativen Chlorid-Teilchen kommen immer näher zueinander, verlieren ihre Umhüllung aus Wasser-Teilchen und wachsen zu immer größeren, schließlich wieder sichtbaren Gebilden heran.

  • Die Abscheidung kleiner Natriumchlorid-Würfelchen heißt Kristal­lisa­tion, die Würfelchen nennt man Kristalle (= Feststoffe mit regelmäßigen ebenen Flächen).

  • Essigessenz dient zum Test auf die Carbonate. Das Gas ist Kohlenstoffdioxid. 


 erste Veröffentlichung: 29.11.2012                                       letzte Veränderung: 30.05.2016