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Weibchen beim Stechen
Ei-Paket
Larven
Puppen
Puppenhülle, geschlüpfte Mücke
W20 Regentonne als Lebensraum - Moskitos züchten
Moskitos (nur die Weibchen) saugen Blut bei Menschen (Photo 1) und übertragen in vielen Ländern lebensbedrohliche Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber. Im Sommer findest Du Mücken in verschiedenem Entwicklungsstadium in Regentonnen: zuerst Ei-Pakete, später kleine, später bis zu 1 cm lange Larven ("Würmer") und schließlich Puppen, aus denen zuletzt männliche und später weibliche Mücken schlüpfen. Bereits im Kindergarten gab es Versuche mit Moskitos (Stechmücken):

Moskito-Mütter legten ihre Eipakete auf die Wasseroberfläche, nachdem sie Blut gesaugt hatten.
In einer 50-ml Flasche schlüpften Babies (Larven). In einer Blumenvase fraßen sie verfaulte Reste und wuchsen heran.

Material
Experimentiertablett, Wasserglas, 1 Insulinspritze 1 ml, 2 breite Ampullen (5 ml) mit Stopfen, einige hohe Ampullen (5 ml) with Stopfen, Regentonne.
Experiment
1. Übertrage ein Eipaket mit einem Teelöffel von der Wasseroberfläche einer Regentonne in eine breite Ampulle voll Wasser (Photo 2).
2. Sammle später mit einem Wasserglas große Larven und Puppen ein.
3. Mit einer Spritze angle die flinken Tierchen heraus und sammle sie gertrennt in je einer Ampulle .
4. Bedecke sie locker mit einem Stopfen.
5. Warte, bis sich etwas bei den Tieren verändert hat.
Beobachtungen und Eerklärungen
Photo 2: Ein Eipaket schwimmt auf der Wasser-Oberfläche einer Ampulle.
Photo 3: Ausgewachsene Larven hängen zum Atmen durch einen "Schnorchel" an der Wasseroberfläche (zwischendurch lassen sie sich zur Nahrungssuche nach unten sinken).
Photo 4: Nach ein paar Tagen haben diese Larven ihre Gestalt stark verändert. Sie wurden zu Pupen. Ihre Schnorchel sitzen am dicken Vorderende des Körpers.
Right: Schließlich verlassen die ersten Männchen das Wasser. Die Weibchen haben feste Stechrüssel und schlüpfen später.

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